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Der Traum als Altersvorsorge
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Der Traum als Altersvorsorge

Immobilienbesitz löst in vielen Menschen ganz verschiedene Gefühle aus. Die Einen sehen es als großen Traum an, eine eigene Wohnung oder ein eigenes Haus zu besitzen, die Anderen betrachten das Immobilieneigentum relativ nüchtern als Investment. Diese beiden Sichtweisen kann man natürlich auch miteinander kombinieren, sodass man seine Traumimmobilie auch relativ pragmatisch nutzen kann. Ein häufiger "Verwendungszweck" des Immobilienbesitzes ist auch die private Altersvorsorge. Diese kann man sich nicht ausschließlich durch Lebensversicherungen, Investmentfonds oder Aktien aufbauen, sondern auch der Immobilienbesitz ist dafür hervorragenden geeignet. Die Immobilie kann man grundsätzlich auf drei Arten als Altersvorsorge nutzen. Es gibt nicht wenige Kunden, die mit Immobilien regelrecht spekulieren. Das bedeutet, diese Kunden erwerben Immobilien mit dem Ziel, sie anschließend zu einem deutlich höheren Preis wieder zu verkaufen. Wenn einem dieses Vorhaben mehrmals gelingt, kann man je nach Höhe des Ertrages sicherlich alleine durch diesen bereits eine Altersvorsorge aufbauen.

Zwei Strategien für die Immobilienspekulationen

Es ist natürlich nicht ganz so einfach, durch Immobilienspekulationen Kapital aufzubauen. Man sollte sich daher schon sehr gut in dieser "Materie" auskennen. In den meisten Fällen gibt es zwei Strategien, aufgrund derer die Kunden versuchen, Immobilien aufzuwerten, sodass zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis eine recht deutliche Betragsspanne liegt. Zum einen kommt es oftmals auf die Lage der Immobilie an. Häufig ist es so, dass die Immobilie in einem "ganz normalen" Wohn- oder Gewerbegebiet liegt, und dieses dann in der Zukunft durch verschiedene Gegebenheiten aufgewertet wird, sei es durch einen Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr oder andere Besonderheiten. Durch diesen Vorgang steigt dann zumeist auch der Wert der entsprechenden Immobilie. Eine andere Strategie ist es, sanierungsbedürftige Objekte zu erwerben, diese dann zu sanieren und schließlich wieder teurer zu verkaufen oder auch zu vermieten. Egal welche Strategie man für sich selber wählen möchte, man muss auf jeden Fall darauf achten, nicht erst kurz vor der Rente mit diesen "Spekulationen" anzufangen, um am Ende durch Verluste kein Kapital zu verlieren.

Sichere Varianten für eine private Altersvorsorge

Neben der Spekulation mit Immobilien, gibt es natürlich auch noch sicherere Varianten, wie man eine private Altersvorsorge aufbauen kann. Dazu gehört auch das Erwerben von Immobilien, um sie später langfristig zu verpachten oder auch zu vermieten. Der Eigentümer kann dann in vielen Fällen bis über seinen Renteneintritt hinaus von den Mieteinnahmen leben. Auch hier sollte man natürlich darauf achten, dass man wertbeständige Immobilien auswählt und auch die weiteren Voraussetzungen wie Wohnlage oder Infrastruktur recht positiv sind. Dieses Modell zählt im Grunde zu der klassischen Art der Altersvorsorge, da der Kunde in Form der Mieteinnahmen jeden Monat einen bestimmten Betrag erhält, den er als zusätzliche Altersvorsorge nutzen kann. Oftmals ist es auch so, dass der Besitzer selber in dem vermieteten Haus wohnt (es handelt sich dann zumeist um eine Mehrfamilienhaus) und dadurch die Immobilie in doppelter Weise als Altersvorsorge nutzt. Zum einen erhält er Mieteinnahmen und zum anderen spart er selber die Miete.

Immobilien zur Altersvorsorge, durch Selbstnutzung, nutzen

Das führt auch zur dritten Art, wie man Immobilien zur Altersvorsorge nutzen kann, nämlich die Selbstnutzung. Durch die Tatsache, dass man die Immobilie schuldenfrei besitzt und selber in dieser wohnt, spart man natürlich den Kapitalbetrag, den man anderweitig für eine Mietzahlung aufwenden müsste. Heute beträgt dieser Betrag durchschnittlich oftmals 30-50 Prozent des gesamten Einkommens, sodass hier schon ein gewaltiges Einsparpotential vorhanden ist. Wichtig ist in diesem Zusammenhang eben nur, dass die Immobilie zu Beginn des Rentenalters auch schuldenfrei ist, da ansonsten zwar auch keine Mietzahlungen fällig wären, aber durch die Kreditrate immer noch kein zusätzliches Einkommen zur Verfügung stehen würde. Welche dieser drei Möglichkeiten man nutzt, die eigene Immobilie als Altersvorsorge zu nutzen, hängt auch von der Risikobereitschaft des Kunden ab. Die Form der Spekulation ist natürlich die gewagteste Variante, während die Eigennutzung des Objektes sicherlich die Möglichkeit ist, bei der im Grunde nicht viel "schief gehen" kann, denn selbst wenn die Immobilie weniger wert wird, man wohnt ja selber dort und daher spielt es keine Rolle, was der heutige Preis der Immobilie wäre.